Deutschland gibt fast 1 Mrd. EUR für Kosten im Zusammenhang mit US-Truppen aus

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BERLIN

Die Bundesregierung hat in den letzten 10 Jahren fast 1 Milliarde Euro zur Deckung der Kosten für den Einsatz von US-Soldaten in Deutschland gezahlt, berichteten lokale Medien am Montag.

Die Regierung gab 982,4 Millionen Euro für US-Truppen in Deutschland aus, von denen 648 Millionen Euro für Bauarbeiten an US-Militärstützpunkten aufgewendet wurden, teilte die Nachrichtenagentur DPA unter Berufung auf eine Erklärung des Finanzministeriums mit.

Das Kommunique wurde als Antwort auf eine Anfrage von Brigitte Freihold, einer oppositionellen Parlamentarierin der Linken, einer radikal linken Partei, herausgegeben.

In Deutschland sind fast 35.000 US-Soldaten stationiert.

Im vergangenen Monat kündigte US-Präsident Donald Trump an, 9.500 von ihnen zurückzuziehen, da Deutschland zu wenig für die militärische Verteidigung ausgegeben habe.

Obwohl die Bundesregierung das Verteidigungsbudget drastisch erhöht hat, verfehlt sie immer noch das NATO-Ziel von 2% des Bruttoinlandsprodukts.

„Deutschland ist seit Jahren in Verzug und schuldet der NATO Milliarden von Dollar, und das müssen sie bezahlen“, sagte Trump, als der Truppenabzug angekündigt wurde.

Er wies auch darauf hin, dass die Stationierung von US-Truppen in Deutschland „enorme Kosten“ für die USA verursachte, während Deutschland wirtschaftlich davon profitierte.

„Das sind gut bezahlte Soldaten. Sie leben in Deutschland. Sie geben viel Geld in Deutschland aus“, fügte Trump hinzu.

Deutschland ist langjähriges Mitglied des NATO-Militärpakts und beherbergt mehr als die Hälfte aller in Europa stationierten US-Soldaten.

Deutschland spielt eine entscheidende Rolle für die weltweiten Militäreinsätze der USA, da es auch das US-Afrika-Kommando, große Militärkrankenhäuser und Ausbildungseinrichtungen beherbergt.

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